Archive for Februar, 2009

Dressieren Sie Ihren Chef

Zeit, dass Sie mal Ihren Chef genau unter die Lupe nehmen. Studieren Sie Ihren Boss genau und erkennen Sie seine Stärken, Schwächen und Schrullen. Ändern können Sie die zwar nicht, aber seine Merkwürdigkeiten vielleicht zu Ihrem Vorteil nutzen. „Jeder Mensch hat Verhaltensmuster und Sichtweisen. Diese individuellen Strickmuster ergeben den Persönlichkeitstypus“, erklärt Esther S. Weidlich, Karrierecoach aus Berlin, die sich auf die Typenpsychologie des Schweizer Psychoanalytikers Carl Gustav Jung bezieht. Sie arbeitet mit der so genannten Insights- Discovery-Analyse, einem Computerprogramm, mit dem sich jeder Boss einordnen lässt. Natürlich gibt es Mischtypen, aber sie alle lassen sich auf einen dieser vier Charakterköpfe zurückführen. Suchen Sie Ihren Chef heraus, lernen Sie mit ihm umzugehen. Benutzen Sie dafür auch unser Körpersprache-Lexikon: damit können Sie sofort Chefs Launen deuten und darauf eingehen – und bald wird er Ihnen aus der Hand fressen.

Der Unterstützer
Typ Beziehungsmensch. Warmherzig, aber nicht emotional. Wichtig ist ihm Stabilität.
Büro Die Tür steht offen, auf dem Tisch Fotos. Die Möbel stehen Feng – Shui – gerecht oder sind ökologisch einwandfrei.
Arbeitsstil Eher langsam. Am liebsten arbeitet er mit Kollegen, die zugleich Freunde sind.
Führungsstil Er hasst kreatives Chaos und will Kontrolle aus Angst vor Veränderung.
Stärke Guter Zuhörer, Coach.
Schwäche Kann nicht nein sagen, muss darum manchmal Entscheidungen revidieren.

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Soft-Skills – Schlüssel zum Erfolg

Gute Zeugnisse und eine Menge Fachwissen reichen heute nicht mehr aus. „Überdurchschnittliche Sozialkompetenz wird ihre Bedeutung als Schlüsselqualifikation sogar noch erhöhen“, erklärt Dr. Walter Jochmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Kienbaum Management Consultants Düsseldorf. „Wer Erfolg will, muss schneller, kreativer und menschlich gefestigter sein als andere.“ Das nennt man dann Social oder Heart-Skills. Immer öfter tauchen die Begriffe in den Stellenanzeigen auf. Machen von nun an Weicheier Karriere? „Darum geht’s nicht. Gemeint sind die fünf Kernbereiche Kooperationsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Offenheit, Kontakt und Sympathie sowie Motivation“, sagt Jochmann. „Voraussetzung dafür ist harte Arbeit an sich selbst. Selbstreflexion ist die Gabe der Gewinner.“

Welche Qualitäten Sie zum Erfolg bringen

Kooperationsbereitschaft
(auch: Teamfähigkeit, Partnerschaftlichkeit, Integrationsfähigkeit, Flexibilität)

Der ideale Typ Ein Arbeitnehmer ohne Star-Allüren, der sich schnell in ein Team einfügt. Jemand, der Erfolg und Effizienz steigert und sofort erkennt, was zu tun ist.

Die sechs wichtigsten Regeln
der Kooperationsbereitschaft Read the rest of this entry